Pride Month: Volts Forderungen für LBTQIA+ Rechte

Pride Month: Volts Forderungen für LBTQIA+ Rechte

01.06.2022
Es ist Juni und Pride Month! Volt wird immer für Offenheit und Toleranz eintreten. Hier unsere Forderungen für mehr LBTQIA+ Rechte!
Volt Pride Month logo on a rainbow

Es ist Juni und Pride Month! Volt setzt sich für die Stärkung aller Bürger*innen ein und wird stets für Offenheit und Toleranz eintreten. Unsere Grundwerte stehen für angemessene Rechte, die niemanden aufgrund seiner sexuellen Orientierung oder seines Geschlechts diskriminieren. Es ist jetzt mehr denn je an der Zeit zu handeln und auf wichtige Änderungen derjenigen Gesetze zu drängen, welche die LBTQIA+ Gemeinschaft unnötig diskriminieren. Wir setzen uns für Veränderungen in Luxemburg und in ganz Europa ein!

  • Wenn Gebärende als „Mütter“ bezeichnet werden oder wenn von „Vaterschaftsurlaub“ die Rede ist, obwohl der nicht gebärende Elternteil nicht männlich sein muss, dann werden marginalisierte Bevölkerungsgruppen systematisch unsichtbar gemacht.
    Wir fordern daher eine neutrale Formulierung im Gesetz: „Gebärende Person" (frz.: „personne accouchante“, eng.: „birthing person“).
  • Schwule Männer dürfen kein Blut spenden, das muss dringend geändert werden!
    Wir fordern, dass sexuelle Orientierung, Geschlecht und Gender bei Bluttransfusionen keine Rolle mehr spielen dürfen.
  • Die Konversionstherapie wird zwar nicht praktiziert, ist aber in Luxemburg auch nicht formal verboten. Die EU hat 2018 beschlossen, sich für ein entsprechendes Verbot einzusetzen und Luxemburg muss dem Beispiel folgen! Ein solches Gesetz wäre sehr einfach und unkompliziert umzusetzen.
    Wir fordern daher ein Verbot der Konversionstherapie in Luxemburg und in der EU!
  • Offizielle Dokumente arbeiten immer noch mit einer dichotomen Sichtweise von Geschlecht. Dies diskriminiert sowohl alle, die sich nicht als männlich oder weiblich identifizieren als auch intersexuelle Menschen.
    Wir fordern, dass die Angabe „nicht-binär“ auf amtlichen Dokumenten möglich wird.
  • Leider werden immer noch viele intersexuelle Kinder vor ihrem zweiten Lebensjahr unnötig an ihren Genitalien operiert, obwohl es keine medizinische Notwendigkeit dafür gibt. Dieser extreme Eingriff in das Leben eines noch so jungen Menschen kann schwerwiegende Folgen für den Rest seines Lebens haben.
    Deshalb fordern wir ein Verbot, dass intersexuelle Neugeborene ohne medizinische Notwendigkeit an ihren Genitalien operiert werden.
  • Es muss eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden, damit lesbische Mütter ihre eigenen Kinder nicht adoptieren müssen. Vor allem dann, wenn z.B. durch In-vitro-Fertilisation das Erbgut beider Mütter zusammengeführt wird.
    Wir fordern daher, dass die Elternschaft einen anderen Status erhält und dass bereits vor der Geburt festgelegt werden kann, wer als Elternteil bestimmt wird.